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1. Kapitel - Aus der Sicht eines Freundes

1. Kapitel - Aus der Sicht eines Freundes

~Yus Sicht~

"Du bist so heiß.", haucht mir das Mädchen ins Ohr, von dem ich noch nicht mal den Namen kenne. Aber das ist egal, hauptsache, sie ist mein Geschmack...
Ich dränge sie auf ihr Bett zu und sie lässt sich bereitwillig darauf sinken. Ohne weiter Zeit zu verlieren, ziehe ich ihr die Bluse aus und verwickle sie in einen wilden Kuss...
Trrrr... Trrr...
Mist. Mein Handy. Ich werde es einfach ignorieren.
Ich fange an, meinem Girl für heute den BH auszuziehen und sie schiebt ihre Hände unter mein T-Shirt..
Trrrr... Trrrr...
Wieder mein Handy.
Mein Girl guckt verstohlen zu meiner Tasche, aus der das Klingeln kommt.
"Lass dich nicht ablenken, Süße. Das wird sicher gleich aufh..."
Trrr... Trrr...
Oke, es scheint nicht aufzuhören.
Ich versuche es weiterhin zu ignorieren und öffne den Knopf ihrer Hose...
"Willst du nicht lieber ran gehen? Vielleicht ist es wichtig.", meint das Mädchen.
Ich schüttle den Kopf und fange wieder an, sie zu küssen.
Trrr... Trrr... Trrr...
"Verdammt.", sage ich und nun gehe ich doch zu meiner Tasche, um an mein Handy zu gehen. Ich bin ganz schön wütend, gerade jetzt gestört zu werden
"WAS?", schnauze ich denjenigen, der an der anderen Leitung ist, an.
"Yu? Ka.. Kannst du... bitte vorbeikommen?", höre ich Strifys verweinte Stimme. Sofort verschwindet meine Wut wieder.
"Was ist los?", frage ich sanfter.
"Ich... ich... kannst du nicht einfach vorbei kommen? Ich... mag nicht alleine sein.", sagt er mit brüchiger Stimme.
"Oke, beweg dich nicht vom Platz, ich komme, so schnell ich kann.", sage ich schnell.
"Oke, bis gleich.", sagt er und legt auf. Ich nehme meine Sachen.
"Wo willst du hin?", fragt das Mädchen enttäuscht.
"Ich muss... weg.", sage ich, weil ich nicht möchte, dass sie mehr erfährt. Es geht sie nämlich gar nichts an.
"Sehen wir uns wieder?"
Ich sehe sie eine Weile lang schweigend an.
"Ich werde mich melden.", lüge ich und weiß jetzt schon, dass ich es nicht tun werde.
Mit diesen Worten verschwinde ich aus der Wohnung des Mädchens und renne zur Bushaltestelle....
Ich halte erst an, als ich an der Hatelstelle ankomme. Der Bus müsste in weniger als fünf Minuten kommen. Schwer atmend warte ich.
Der Bus kommt und ich springe rein (natürlich, ohne ein Ticket zu besorgen, denn dafür bin ich viel zu faul und außerdem kostet das...)
Nervös starre ich die ganze Zeit auf meine Uhr. Muss der Bus auch ausgerechnet heute an jeder Ampel anhalten müssen? Hier geht es schließlich um meinen besten Freund, dem es nicht gut geht, und der meine Hilfe braucht. Ich kenne Strify schon seit einer Weile. Eigentlich schon, seit er und sein Vater hier her nach Berlin gezogen sind...
Der Bus kommt endlich an und ich springe wieder raus, um, so schnell ich kann, zu Strify zu rennen. Nun wird es problematisch. Strifys Vater kann mich nicht wirklich ausstehen, weshalb ich auch meistens durchs Fenster zu Strify gelange (- so wie bei Clarissa, falls jemand die Serie kennen sollte...)
Ich schleiche mich also in den Hintergarten. Dort hebe ich die Leiter, die auf dem Rasen liegt, auf und stelle sie an die Hauswand, um zu Strifys Zimmer zu gelangen...
Sein Fenster ist schon sperrangelweit geöffnet.
Vorsichtig klettere ich die Leiter hinauf.
Strify fällt mir sofort um den Hals, als ich in sein Zimmer trete...

23.10.07 21:08
 


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