heart.wings.to.fly Rip out the wings of a Butterfly for your soul
10. Kapitel - sleepless night

~Yus Sicht~

Als ich in der Nacht in meinem Bett liege, kann ich die ganze Zeit nur an zwei Dinge denken: an Strify, weil ich mir verdammt Sorgen um ihn mache. Und an Kiro. Warum ich an Kiro denke, weiß ich nicht wirklich. Er geht mir einfach nicht mehr aus dem Kopf. Die ganze Zeit wälze ich mich in meinen Bett von einer Seite auf die andere und kann nicht schlafen. Es ist zum verrückt werden. Letztendlich stehe ich um ein Uhr nachts auf, mache mich in aller Ruhe fertig. Ich kann eh nicht mehr schlafen und wenn ich früher aufstehe, kann ich wenigstens noch die Hausaufgaben machen, die ich gestern nicht mehr geschafft habe, zu machen, da ich ja die ganze Zeit mit Kiro unterwegs gewesen bin. Da, schon wieder dieser Name. Ich werde wahnsinnig. Das kann doch nicht normal sein, dass mir ein Junge so sehr im Kopf herum spuckt...
Ich möchte jetzt auf der Stelle mit jemandem reden, der sich mit so etwas eventuell auskennt. Aber ich kenne niemanden... Der einzige, der mir einfällt, mit dem ich reden könnte, wäre Strify.
Ich gucke auf die Uhr. Es ist nun mittlerweile drei Uhr. Ich brauche ja schließlich auch immer eine Ewigkeit, um mich zu stylen und die Hausaufgaben habe ich noch nicht mal angefangen. Ich beschließe, erst mal meine Aufgaben zu erledigen und dann noch mal Strify anzurufen...
Gedacht, getan. Ich fange mit Mathe an, weil ich da eigentlich ziemlich gut bin und gehe dann weiter zu Deutsch, bis hin zu Englisch...
Es ist bereits sechs Uhr, als ich endlich mit all meinen Hausaufgaben fertig bin. Ich habe schon mal etwas vorgearbeitet und auch die Hausaufgaben, die ich nicht für heute brauche, fertig gemacht.
Jetzt kann ich Strify anrufen. Er wird hoffentlich auch schon wach sein...
Ich schnappe mir mein Handy und wähle seine Nummer...
"Der gewünschte Gesprächspartner ist zur...", höre ich es wieder und lege auf. Warum macht der Honk sein Handy nicht an? Gerade will ich mein Handy zur Seite legen, als es klingelt. Ich zucke erschrocken zusammen und nehme dann ab.
"Ja?", frage ich und wundere mich darüber, wer mich denn so früh anrufen will.
"Yu...", höre ich die tränenerstickte Stimme von Strify.
"Strify, was ist los? Wo bist du? Warum war dein Handy aus? Und warum weinst du?", frage ich drauf los, ohne dabei Luft zu holen.
"Ich... ich... kann ich zu dir kommen?", fragt er und klingt ziemlich verzweifelt.
"Ja... Nein. Also... ach wo bist du denn?", frage ich, selbst völlig verwirrt.
"Ich... bin... ich bin an der Schule. Ich... Yu ich kann nicht mehr, bitte hol mich hier raus.", weint er. Was ist denn bloß passiert, dass es ihm nun so schlecht geht?
"Dann beweg dich nicht von der Stelle, ich komme sofort!", sage ich und lege wieder auf. Zum Glück bin ich schon fertig. Ich renne dioe Treppen runter, stoße fast mit meiner Mutter zusammen, die mich überrascht ansieht. Normalerweise würde ich um diese Zeit auch noch schlafen...

3.11.07 19:15
 


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