heart.wings.to.fly Rip out the wings of a Butterfly for your soul
11. Kapitel - Don't leave me alone

~Yus Sicht~

Ich fahre heute nicht mit dem Bus, denn es dauert mir zu lange, bis der kommt. Bis dahin hat Strify sicher schon was äußerst dummes gemacht. Deshalb renne ich den ganzen Weg bis zur Schule. Dementsprechend erschöpft bin ich, als ich ankomme. Strify steht vor dem Schulhof und sieht schon von weitem aus, wie ein Häufchen Elend. Mein armer Strify... Ich überwinde die letzten Meter zu ihm und als ich ihn aus der Nähe sehe, trifft mich fast der Schlag. Er hat ein blaues Auge, ist tränenverschmiert und ungestylt. Er sieht schlimm aus...
Ich nehme den zitternden Körper vor mir in den Arm. Strify legt seinen Kopf sofort auf meine Schulter und fängt an, zu schluchzen. Ich streiche ihm beruhigend über den Rücken. Ich bin ziemlich überfordert. Was ist boß passiert? Woher hat Strify das blaue Auge? Ich mache mir schon wieder Sorgen um meinen besten Freund.
"Hey ihrs. Was steht ihr denn hier draußen rum?", höre ich plötzlich eine mir sehr bekannte Stimme. Strify zuckt merklich zusammen und versucht, sich zu verstecken. Er will nicht, dass man ihn so sieht. Ich kann ihn da verstehen. Ich drücke ihn etwas näher an mich und gucke dann zu Kiro, der mit schiefgelegtem Kopf neben uns steht.
"Was denn mit euch los? Was ist denn passiert?", fragt er und kommt noch etwas näher. Das wüsste ich auch mal gerne.
"Ähm.. Hi, Kiro. Kannst du mir einen Gefallen tun? Sag unserem Lehrer, den wir jetzt gleich haben, dass Strify und ich wieder nach Hause gegangen sind, weil es Strify ganz und gar nicht gut geht.", sage ich, damit Kiro wieder geht. Das darf man nun nicht falsch verstehen, ich mag Kiro - sehr sogar, aber jetzt im Moment kann ich ihn gar nicht gebrauchen.
"Ähm... Oke, mach ich!", sagt Kiro und scheint begriffen zu haben, dass Strify jetzt Ruhe braucht. Ich nicke Kiro zu und ziehe dann Strify hinter mir her, weg von der Schule. Ich glaube, man kann verstehen, wenn er heute mal nicht zur Schule geht. Ich glaube nämlich, dass das blaue Augen nicht die einzige Blessur ist, die seinen Körper ziehren. Ich frage mich, was passiert ist. Aber ich weiß, dass ich Strify jetzt nicht danach fragen kann. Er wird erst mal nicht mit mir darüber reden wollen...
Ich bringe Strify erst mal zu mir nach Hause. Ich weiß ja nicht, was bei Strify zu Hause wieder los ist...
Als ich die Tür aufsperre, kommt mir meine Mutter entdgegen und guckt mich fragend an. Als sie Strify sieht, der sich an mich klammert ist sie geschockt, rennt wieder weg und ich gehe erst mal in mein Zimmer, wo ich Strify auf meine Couch verfrachte. Der kleine will mich einfach nicht los lassen.
"Lass... lass mich bitte nich alleine.", flüstert er und legt sein Gesicht an meine Schulter. Ich nehme ihn wieder in den Arm. In diesem Moment kommt meine Mutter mit einem Tablett in mein Zimmer. Sie hat Kekse und warme Milch für uns gemacht. Ich mag meine Mutter total. Sie versteht immer alles und weiß sofort, was zu tun ist.
"Danke.", sage ich dankbar, denn Strify liebt Kekse...
Ich hoffe, Strify redet bald mit mir, was mit ihm los ist...

4.11.07 13:59
 


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